| (Kommentare: 0)

Webdesign Lohmann | modern webdesign - MacRabbit Espresso - Ein kleiner Helfer

MacRabbit Espresso, ein produktiver und eleganter Texteditor für die Webentwicklung. Als Ergänzung zum bekannten CSSedit soll Espresso die Entwicklung mit HTML, PHP und Co auf dem Mac einfach, schnell und produktiv machen. Dieser Beitrag soll als Erfahrungsbericht dienen und den Texteditor ein wenig vorstellen.

Eigentlich reicht für die Webprogrammierung ein Texteditor. Visuelle Webeditoren wie Dreamweaver bieten einen Layoutmodus, der die Seiten wie im Browser anzeigt und schreiben den Quellcode automatisch im Hintergrund. Ein Nachteil - teilweise Erstellung von überflüssigen Code-Zeilen. Speziell für die Webentwicklung abgestimmte Texteditoren versprechen hier einen Mittelweg und machen das Schreiben des Codes, so wie auch die Vorschau der Seiten komfortabler. Espresso soll den Stylesheet-Spezialisten CSSedit als universelle Umgebung für HTML, CSS, XML,JavaScript und PHP ergänzen.

Die Oberfläche

Webdesign Lohmann | modern webdesign - MacRabbit Espresso - Ein kleiner Helfer

Espresso hat eine sehr aufgeräumte Oberfläche, da sich alle Element in einem Fenster befinden. In der Dateiverwaltung lassen sich, ohne einen Wechsel in den Finder, Ordner und Dateien anlegen und umbenennen.

Unter der Schaltfläche "Publish" (1) befindet sich ein integriertes FTP-Programm zur Veröffentlichung des Projekts.

In dem Bereich "Workspace" (2) sind Dateien fest verankert, wie in einer Seitenliste, aber auch dynamisch wie in Tabs. Durch einen Doppelklick speichert man dort alle Dateien für den Schnellzugriff. Ebenso merkt sich der Workspace den Aufruf einer Vorschauseite.

Coden mit Espresso

Im Hauptfenster (3) befindet sich der Quellcode-Editor, der mit Zeilennummerierung und farbiger Syntax die typischen Funktionen textbasierter Webeditoren bietet. Beim Schreiben von neuem Code hilft Codesense, ein interaktives Syntax-Lexikon, das beim Bearbeiten von HTML-Tags oder CSS-Attributen Klappmenüs Vorschläge zum Vervollständigen oder Ändern des Codes einblendet. Große Code-Blöcke lassen sich Ein- und Ausklappen von Sektionen einfach darstellen.

Ein Navigator (4) an der rechten Seite zeigt die verschachtelte Tag-Struktur bei HTML-Dokumenten oder die Liste aller Stile bei Stylesheets.

Die Funktion "Snippets" (5) bietet die Möglichkeit häufig gebrauchte Passagen oder Code-Schnipsel per Drag & Drop in den Quellcode abzulegen.

Die Vorschau in Espresso

Die Stärken von Espresso sind die Vorschaufunktionen. Der Editor zeigt Seiten auf einen Klick an und erspart den ständigen Wechsel zum Browser. Das Rendering basiert auf der Webkit-Engine. Mit der Live-Vorschau kann man die Auswirkungen von Änderungen in einem lokalen CSS-Stylesheet beobachten.

Die Funktion "Quick Publish" (6) lädt nach dem Sichern automatisch geänderte Dokumente auf den aktiven Server hoch.

Erweitern von Espresso

Espresso lässt sich mit sogenannten "Sugars" flexibel erweitern. "Sugars" sind Dritt-Anbieter-Plugins, etwa für Flash-Entwicklung mit Actionscript oder der Auswahl weiterer Tags für HTML5 und CSS3. Eine aktuelle Sammlung findet sich unter http://fileability.net/coffee.

Fazit

Im Vergleich zu Dreamweaver bittet Espresso weit weniger Funktionen. Dreamweaver glänzt hier durch seine große Bibliotek an Code-Vorlagen und Assitenten, die einem das Erstellen von Quellcode erleichtern und abnehmen. Wer aber einen sehr übersichtlichen, produktiven und eleganten Texteditor sucht, wird Espresso mit Sicherheit gefallen. Die elegante Bedienung, exzellente Vorschaufunktionen, einfacher Abgleich mit Webservern und seinem günstigen Preis, kann man über Lücken im Funktionsumfang hinwegsehen.


Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 9 und 7?

Zurück